Heute wird der Landkreis Hof, speziell das Land zwischen Frankenwald, Fichtelgebirge, Sachsen und Thüringen häufig als ” bayerisches Vogtland “ bezeichnet. Dieser Name wird auf die Herrschaft der Vögte von Weida, Gera und Plauen über das “ Regnitzland ”zurückgeführt.

Da diese Herrschaft zeitlich nur sehr begrenzt war, und dabei die Vögte von Weida, Gera und Plauen die meiste Zeit das Regnitzland als Lehen der Burggrafen von Nürnberg verwaltet haben finde ich den Namen “ bayerischen Vogtland “ für nicht gerechtfertigt und werde auch zukünftig bei “Regnitzland” bleiben.

Zuerst findet sich 1122 ein Weidaer als einfacher Zeuge einer gräflich-Everstein’schen Schenkung in unserer Gegend. Gegen Ende des Jahrhunderts sind die Weidaer dauernd ansässig im Vogtland. Ihr erster vogtländischer Besitz war wohl die Herrschaft Plauen im Gau Dobena als Lehen der Grafen von Eberstein. Hinzu kamen weitere Gebiete um die Stadt Gera, welche Reichslehen gewesen sein dürften. Weiter waren die Vögte für das Gebiet von Weida entweder teilweise oder ganz Lehensträger der Landgrafen von Thüringen und Markgrafen von Meißen.

Außer den oben genannten Eversteinschen, thüringischen, Reichs- und andern Gütern haben die Vögte dann im Laufe des 13. und 14. Jahrhundert noch eine Reihe wertvoller Besitzungen durch Schenkung, Erbschaft, Kauf oder auf andere Weise gewonnen.

In erster Linie gehörten hierzu Hof und das Regnitzland. Es ist nicht geklärt, wie die Vögte in diesen Besitz gekommen sind. Nach einer Urkunde Kaiser Ludwigs, (” opidum dictum Raegentzhof sacro pertinens imperio” - Mon.Zoll. II S. 387) wird vermutet, dass sich auch in diesem Fall um altes Reichsgebiet gehandelt haben dürfte.

Bereits 1234 finden wir Beziehungen der Vögte zu unserer Gegend. Konrad von Kotzau spendet ein Seelgerät für seinen verstorbenen Sohn Albert, welcher mit der Tochter des Vogtes von Weida vermählt war; Kotzau, 26. März 1234.

Selbständig haben die Weidaer das Regnitzland nicht lange besessen.

Schon 1318 sahen sich die Vögte genötigt Hof und das Regnitzland von den Burggrafen von Nürnberg zu Lehen zu nehmen. Dieses Verhältnis war zunächst recht lose. Erst 1357, nach einer Bestätigung der Lehensbriefe, erlangten die Markgrafen mehr Einfluss.  Im Jahre 1373 geht das Regnitzland vollständig an die Burggrafen von Nürnberg; die Vögte verlieren jeglichen Einfluss auf das Regnitzland. Am 1. Juni 1373 verkauft Heinrich, Vogt von Weida, Hof und das Regnitzland an den Burggrafen Friedrich von Nürnberg.

Nachfolgend habe ich exemplarisch einige Urkunden aus dem “Urkundenbuch der Vögte von Weida, Gera und Plauen” Dr. Berthold Schmidt, Jena 1885, welche unsere Gegend betreffen aufgelistet.

Jahr

Urkundeninhalt

1122

Bischof Dietrich bestätigt die vom Grafen Adalbert von Everstein zu Plauen erbaute Kirche ....
unter den Zeugen: ministrales Erkenbertus de Witha

1234, 26. März
Kotzau

Konrad von Kotzau stiftet im Kloster Speinshart ein Seelgerät für seinen verstorbenen Sohn Albert, der mit der Tochter des Vogtes von Weida vermählt war

1281,  1. September
Orvieto

Papst Martin IV bestätigt dem deutschen Hause zu Plauen die Schenkung einer Hofstätte zu Regnitz-Hof durch Heinrich, Herrn von Weida.

1288, 13. Oktober
HOF

Heinrich der Ältere und Heinrich und Heinrich die Jüngeren, Vögte von Plauen, und Heinrich Vogt von Weida schließen einen Vertrag über die “Weglosz” nach Hof und im Regnitzland

Zeugen unter anderem: Conrad von Kotzau, Cunrad von Lubichau Mars (Mors), dessen Bruder Heinrich, Wolffram von Kotzau

1288 (?)

Heinrich, Vogt von Weida, bestätigt dem St. Clarenkloster zu Eger ein Zehnten bei Hof, den Konrad von Lüchau demselben geschenkt hat

1290, 8. April
Kadolzburg

Graf Hermann von Orlamünde verkauft dem Burggrafen Friedrich von Nürnberg Zwernitz und Weigendorf und verpfändet demselben Plassenburg und Culmbach, uter den Zeugen. Heinrich von Gera

1298, 7. Januar
Plauen

Heinrich der Ältere und Heinrich der Jüngere, Vögte von Plauen überlassen ihre Anteile an den Schlössern Sparneck und Waldstein, sowie an der Stadt Münchberg mit allen Zubehör, wie sie diesselben von Poppo von Sparneck gekauft haben an Ulrich Sack von Planschwitz

1301

Margraf Friedrich von Meisen übergibt einen Streitfall an ein Scgiedsgerich welchen unter anderem Heinrich von Weida und Conrad von Loebichau ... angehören

1302, Januar

Heinrich der Ältere und Heinrich der Jüngere, Vögte von Plauen verleihen dem Hospital z. hlg. Geist in Hof 6 Äcker bei dem alten Aussätzigen-Hause und 6 Äcker am Folterrad bei Hof-Regnitz

1306, 21. Dezember
Bobenneukirchen

Heinrich der Alte, Vogt von Weida, Heinrich der Jüngere, Vogt von Plauen und Heinrich, Vogt von Gera schließenh einen Familienvertrag über die gegenseitigen Rechte; unter den Zeugen wiederum Cunrat von Lubchowe

1306

Heinrich der Jüngere, Vogt von Gera, verleiht dem Kloster Cronschwitz zur Ausstattung seiner Töchter Güter in Lichtenberg

1307, 28. Januar

Heinrich, Vogt von Weida, und sein Sohn verleihen dem Marien-Hospital zu Hof-Regnitz einige Güter zu Stammbach

1310, Adorf

Heinrich der Ältere, Vogt von Plauen, verträgt sich mit Abt. Ulrich und dem Convente des Klosters Waldsassen wegen des durch die Klosterleute an Konrad von Haslau, seinem Richter in Bernau begangenen Mordes, und verspricht nach Erhalt einer Geldsumme vom Abt dem Kloster nicht weiter schaden zu wollen

1313, 23. Januar
Hof

Heinrich, Vogt von Weida, bestätigt dem Kloster Langheim den Erwerb des Dorfes Hagen bei Markt-Leugast

1315, 21. Dezember
Plauen

Heinrich von Sparneck bekennt, dass er sein Gut zu Münchberg, welches seine Herren Heinrich der Ältere, Vogt von Plauen und sein Sohn gekauft und ihm zu Lehen gegeben haben aufgelassen hätte, damit seine Kinder damit belehnt werden.

1318, 15. Mai
Culmbach

Burggraf Friedrich von Nürnberg belehnt Heinrich den Jüngeren, Vogt von Weida, mit Hof und dem Regnitzland

Monumenta Zollerana II, Seite 341, gelagert in München (KaRA ?), Original mit Siegel

1318, 15. Mai
Culmbach

Heinrich der Jüngere, Vogt von Weida, gibt dem Burggrafen von Nürnberg einen Lehnsrevers wegen Hof und dem Regnitzland

1319, 13. Mai
Colmberg

Burggraf Friedrich von Nürnberg weist seine Mannen im Regnitzland an Heinrich den Jümgeren, Vogt von Weida

1325, 22. Mai

Konrand von der Grün, genannt der Reitzenstein, stellt Heinrich dem Älteren, Vogte von Weida, einen Dienstrevers über die Feste Posseck aus

1326, 6. Januar
Regensburg

Albert, Dekan in Regensburg, spicht über Heinrich den Älteren, Vogt von Weida, und seine Genossen, die von Wetzeldorf, wegen Gewalttätigkeiten gegen das Kloster Waldsassen den Kirchenbann aus.

1327, 13. März
Prag

Heinrich der Ältere, Vogt von Plauen, und sein Sohn Heinrich der Ältere, nehmen die Herrschaft Plauen vom König Johann von Böhmen zu Lehen

1328

Die Vögte von Weida vergleichen sich mit dem Burggrafen Friedrich IV von Nürnberg und nehmen Hof und das Regnitzland von letzterem zu Lehen.

1333, 3. Juni
Plauen

Die Brüder Heinrich, Konrad und Nikolaus Mochsler von Gattendorf beurkunden, dass sie von Heinrich dem Älteren, Vogt von Plauen und seinen Söhnen Heinrich dem Älteren und Heinrich, Domherr zu Magdeburg ihr Haus Gattendorf zu Lehen empfangen haben

1335, 30. April
Hof

Heinrich der Ältere, Vogt von Weida, bestätigen Elsbeth, der Frau seines Richters Hans von Weizzelsdorf, ihr Leibgedinge zu Braunstein, Schlegel, Bruk, Wüsten-Leupoldsgrün, Hof und Trübel

1335, 26. Juni
Eger

Heinrich der Ältere, Vogt von Weida, Landrichter im Egerlande, verleiht dem Kloster Waldsassen die Pfarrkirche in Hof mit Zubehör

1337, 27. August
Nürnberg

Kaiser Ludwig belehnt Heinrich, Vogt von Plauen mit der Feste Eprechtstein, welche der Vogt von den Säcken gekauft hat

1339

Kaiser Ludwig bestätigt dem Kloster Waldsassen das Patronatsrecht der Pfarrkirche zu Hof (Curia Regnitz)

1340, 20 April
Hof

Heinrich der Ältere, Vogt von Weida, entscheidet eine Streitsache zwischen Frobin, Pfarrer zu Regnitzlosau und dem Rotter Konrad von Reitzenstein über verschiedene Güter und Rechte

1345, 7. November
Hof

Heinrich der Ältere und Heinrich der Jüngere, Vögte von Weida verkaufen einem Herdein Schütfel ihre Mühle zu Hof

1346, 23. Mai
Hof

Heinrich der Jüngere, Vogt von Weida, urkundet über die Verleihung eines Hauses zu Hof

1347, 25. Juni

Verkauf der dem Kloster Waldsassen gehörigen Feste Rudolfstein an die Burggrafen von Nürnberg

1348, 7. Juli

Heinrich der Ältere und Heinrich der Jüngere, Vögte von Weida, bestätigen dem St. Clarenkloster zu Hof Zinsen in Kotzau, Heiden, Lübnitz, Tressendorf, Tauperlitz und Hof

1348, 24. Juli
Plauen

Heinrich der Ältere und Heinrich der Jüngere, Vögte von Plauen, bestätigen dem St. Clarenkloster zu Hof Zinsen in Epplas, Berg und Venzka

1348, 10. November

Heinrich der Ältere, Vogt von Weida stellt einen Lehnsbrief über Güter zu Wölbattendorf aus.

1348, 11. November
Weissenstadt

Heinrich der Ältere, Vogt von Weida urkundet über ein Zeugenverhör in Sachen eines Streites zwischen seinem Schwager Rüdiger von Sparneck und dem Kloster Waldsassen

1350, 10. Februar
Hof

Heinrich der Ältere und Heinrich der Jüngere, Vögte von Weida sowie der Rat der Stadt Hof schreiben in Sachen des Hospitals daselbst an Papst Clemens VI

1350, 16. Februar

Heinrich der Ältere, Vogt von Plauen bestätigen dem St. Clarakloster zu Hof den Kauf von Gütern in Losau

1351, 2. Januar

Heinrich der Ältere und Heinrich der Jüngere, Vögte von Weida, verleihen dem Hospital in Hof den Bergbau suf seinen Gütern

1352, 23. April

Abt Heinrich und der Convent des Klosters Waldsassen geben Heinrich dem Älteren, Vogte von Weida, gegen Überlassung anderer Güterdie Pfarrkirche zu Hof nebst Zubehör zurück.

1353, 28. März

Heinrich der Ältere, Vogt von Weida, und Heinrich, sein ältester Sohn, verleihen dem Hospitale zu Hof die Spittelmühle daselbst und Zinsen aus Kirchenlamitz, Gottfriedsreuth und Wölbattendorf.

1353, 4. April

Heinrich der Ältere, Vogt von Weida, und Heinrich, sein ältester Sohn, bestätigen dem Hospitale zu Hof einige Güter daselbst und zu Gottfriedsreuth

1353, 21. Oktober
Plauen

Heinrich der Ältere, Vogt von Plauen bestätigen dem Marien-Hospital zu Hof die Schenkung des Dorfes Stylangrün samt einer Wiese neben der Brücke der Stadt Hof

1355, 15. Mai

Heinrich der Ältere, Vogt von Weida, und Heinrich, sein  Sohn, belehnen die Brüder von Wetzelsdorf mit Gütern zu  Naila

1355, 15. Mai

Heinrich der Ältere, Vogt von Weida, und Heinrich, sein  Sohn, befreien Gebäude und Hof des St. Clarenklosters zu Hof auf 20 Jahre von allen Fronen und Abgaben

1355, 23. Oktober

Die Brüder Konrad und Ulrich Sack verkaufen Ihren Herren, den Burggrafen Johann, Albrecht und Friedrich von Nürnberg und Hern Heinrich der Ältere, Vogt von Weida ihren Anteil an der Feste Epprechtstein

1355, 3. November

Heinrich der Ältere, Vogt von Weida, und seine Söhne, Heinrich und Heinrich, verleihen dem St. Clarenkloster zu Hof ein Holz bei Gräfenbrück, doch soll das Mönchskloster in Weida die Mitbenutzung daran haben.

1355, 21. Dezember

Heinrich der Ältere, Vogt von Weida, befreit das St. Clarenkloster zu Hof für die seiner Tochter, sowie der Tochter des Heinz von Weissdorf zu zahlenden Leibrenten von der Landsteuer bis zur Deckung von 100 Pfund Heller

1355, 21. Dezember

Heinrich der Ältere, Vogt von Weida, und seine Söhne, Heinrich und Heinrich, verkaufen dem St. Clarenkloster zu Hof eine Mühle daselbst
Zeuge u. a. Heinrich Coppil, Bürgermeister von Hof

1356, 1. Mai

Heinrich der Ältere, Vogt von Weida, und seine Söhne, Heinrich und Heinrich, verkaufen den Burggrafen Johann und Albrecht von Nürnberg ihren Teil an der Feste Epprechtsstein

1357, 22. Mai
Hof

Die Burggrafen Johann, Albrecht und Friedrich von Nürnberg verleihen Hof und Regnitzland an Heinrich den Älteren, Vogt von Weida

1357, 22. Mai
Hof

Heinrich der Ältere, Vogt von Weida, gibt dem Burggrafen von Nürnberg einen Lehensrevers über Hof und das Regnitzland

1357, 22. Mai
Hof

Die Stadt Hof huldigt den Burggrafen von Nürnberg als Oberlehensherren und verbürgt sich für das Leibgedinge der Frau Katharina von Weida

1357, 16. Juni

Heinrich der Ältere, Vogt von Weida, und sein Sohn, Heinrich der Jüngere verleihen der Jutta, Witwe des Konrad Schneidengrat dessen Hinterlassenschaft zu Hof

1357, 21. August
Bayreuth

Heinrich Wolfstrigel der Ältere und Heinrich Wolfstriegel der Jüngere geloben den Burggrafen Albrecht und Friedrich von Nürnberg mit ihren Vesten Schauenstein und Kainach zu dienen wider Jedermann

1358, 11. Januar

Heinrich von Tüpen, Pfarrer zu Hof, verträgt sich mit Heinrich dem Älterem und Heinrich dem Jüngeren, Herren von Weida, wegen der Pfarren zu Hof, Berg, Schwarzenbach und Mißlareuth

1358, 29. September

Heinrich der Ältere, Vogt von Weida, eignet dem St. Clarenkloster zu Hof einige Zinsen und Zehnten in Hof und Lausen.

1360, 1. Februar
Hof

Heinrich der Ältere, Vogt und Herr zu Weida, und seine Söhne, Heinrich der Ritter und Heinrich der Rote zubenannt, geben den Burggrafen Albrecht und Friedrich von Nürnberg einen Lehnsrevers über Hof und Regnitzland

1360, 2. Februar
Hof

Die Stadt Hof gibt den Burggrafen von Nürnberg einen Huldigungsrevers und urkundet über das Leibgeding der Frau Katharina, Gemahlin des Vogtes Heinrich von Weida

1360, 17. März

Heinrich der Ältere, Vogt von Weida, und sein Sohn, Heinrich verleihen dem St. Clarenkloster zu Hof den Alsenberg.

1360, 29. Mai
Leipzig

Heinrich der Ältere, Vogt von Weida, und sein Sohn, Heinrich verpflichten sich den Markgrafen Friedrich, Balthasar und Wilhelm von Meißen zu Dienste gegen jedermann außer mit Hof gegen die Burggrafen von Nürnberg

1360, 10. Oktober
Culmbach

Heinrich der Ältere, Vogt und Herr zu Weida, und seine Söhne, Heinrich der Ritter und Heinrich der Rote zubenannt, erneuern dem Burggrafen Friedrich von Nürnberg ein Gelübde wegen Hof und Regnitzland

1360, 29. Oktober

Heinrich der Ältere, Vogt und Herr zu Weida, und seine Söhne, Heinrich der Ritter und Heinrich der Rote bestätigen dem St. Clarenkloster zu Hof 2 erkaufte Mark jährlicher Einkünfte aus Leimitz

1361, 2. Februar

Die Burggrafen Albrecht und Friedrich von Nürnberg belehnen Heinrich den Älteren, Vogt von Weida und seinen Sohn Heinrich, der rote Vogt genannt, mit Hof und Regnitzland

1361, 1. März

Hans von Lüchau gelobt, Heinrich dem Älteren, Herrn zu Weida, mit seinem Haus und Hof Conradsreuth zu dienen

1361, 4. April

Heinrich der Ältere, Vogt und Herr zu Weida, belehnt Hans von Weißelsdorf mit der Seilerei vor dem Tor zu  Hof; Hans von Weißelsdorf ist Richter zu Hof

1361, 26. Juni
Karlstein

Kaiser Karl IV nimmt in Anbetracht der treuen Dienste ds Vogtes Heinrich von Plauen die Stadt Plauen in des Reiches Schutz ud verleiht ihr die gleichen Rechte, welche alle anderen Städte in Böhmen haben

1361, 14. Oktober
Culmbach

Heinrich der Ältere, Vogt und Herr zu Weida, und seine Söhne, Heinrich der Ritter und Heinrich der Rote erneuern dem Burggrafen Friedrich von Nürnberg ihre Gelübte wegen Hof und dem Regnitzland.

1361, 2. November
Hof

Heinrich der Ältere, Vogt und Herr zu Weida, und seine Söhne, Heinrich der Ritter und Heinrich der Rote verpfänden dem Burggrafen Friedrich von Nürnberg die Hälfte von Hof und dem Regnitzland

1363, 28. April

Burggraf Friedrich von Nürnberg und Heinrich der Ältere, Vogt und Herr zu Weida verleihen dem St. Clarenkloster zu Hof die Badstub vor der Stadt.

1365, 5. Dezember
Bayreuth

Heinrich, Otto und Konrad Wolfstrigel geloben dem Burggrafen Friedrich von Nürnberg ihm mit ihren Schlössern Schauenstein und Kainach zu dienen wider Jedermann

1366, 21. November

Heinrich der Ältere, Vogt und Herr zu Weida, läßt Hof und das Regnitzland, das er seinem Bruder Heinrich dem Jüngeren verkauft hat, zu dessen Gunsten dem Burggrafen Friedrich von Nürnberg auf.

1367, 11. Februar
Plassenburg

Burggraf Friedrich von Nürnberg belehnt Heinrich den Jüngeren, Vogt von Weida, mit Hof und Regnitzland

1367, 11. Februar

Heinrich der Jüngere, Vogt von Weida, gibt dem Burggrafen von Nürnberg einen Lehnsrevers über Hof und Regnitzland

1367, 1. Mai

Heinrich der Ältere, Vogt von Gera, und sein Sohn Heinrich eignen dem Spital in Hof Zinsen aus Pretschenreuth

1367, 31. Juli

Heinrich der Ältere, Vogt von Gera, verleiht auf Bitten von Oschitz, Pfarrers zu München, dem Kloster zum heili. Kreuz bei Saalburg Güter zu Wüsten-Dittersdorf und Oberkoskau

1368, 3. Januar

Heinrich von Oschitz, Pfarrer zu Münchberg, schenkt dem Kloster zum heili. Kreuz bei Saalburg seine Güter zu Wüsten-Dittersdorf und Oberkoskau

1368, 7. August

Erzbischof Johann von Prag überträgt die Pfarre in Hof, welche nach dem Tod Heinrichs von Töpen erledigt war, an den Conrad von Weißdorf; dies führt zu heftigem Streit über die Pfarre zu Hof

1368, 18. August

Heinrich der Jüngere, Vogt von Weida, erlässt den Bürgern von Hof die “Landbethe” und bestätigt der Stadt Hof ihre Privilegien

1368, 25 August

Heinrich der Jüngere, Vogt von Weida, verleiht dem St. Clarenkloster zu Hof Güter in Tauperlitz und Leupoldsgrün

 ... zu Lupoldsgrune einen hoff, darauf gesezzen sein den den gezceiten Chunrad Osse unde Heinrich Mering, daz selbe gut ist gewest hern Hansssen Murrings ....

1370, 17. Juni

Heinrich der Ältere, Vogt und Herr zu Weida, verleiht dem Spital zu Hof einen Garten zu Fletschenreuth

1371, 6. Janura

Heinrich der Jüngere, Vogt von Weida, eignet dem St. Clarenkloster zu Hof eine Badestube daselbst, die Heinrich von Heide dem Kloster verkauft hat

1371, 7. April
Prag

Kaiser Karl IV. willigt ein, das Heinrich der Ältere und Heinrich der Jüngere, Vögte von Gera, ihre Herrschaft Lobenstein nebst Mannschaft und Lehen im Gerichte zu Hof der Krone Böhmen zu Lehen auflassen

1371, 16. Oktober

Heinrich der Jüngere, Vogt von Weida, bestätigt dem St. Clarenkloster zu Hof Güter, welche es im Dorfe Lipperts gekauft hat

1373, 1. Juni

Heinrich, Vogt von Weida, verkauft dem Burggrafen Friedrich von Nürnberg Hof und Regnitzland

1373, 1. Juni

Burggraf Friedrich von Nürnberg verspricht dem Vogte Heinrich von Weida, die Kaufsumme von Hof und Regnitzland zu zahlen

1374, 13. April

Heinrich, Vogt von Weida, Quittiert dem Burggrafen Friedrich von Nürnberg den Empfang des Kaufgeldes für Hof

 

 

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